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Kinderbauhütte
Bei der Kinderbauhütte des Museums im Marstall heißt es: anfassen, mitmachen und selbst bauen!
Hier wird regionale Baugeschichte mit vielen Mitmachaktionen erlebbar.
Im Sommer lädt das Museum regelmäßig zu einem offenen Mitmachprogramm direkt vor dem Museum ein. Ohne Anmeldung und kostenlos können Kinder ab fünf Jahren loslegen: Sie bauen unter fachkundiger Anleitung an einem Fachwerkgerüst im Maßstab 1:3, setzen maßstabsgetreue Ziegel ein und arbeiten mit Werkzeugen, die historischen Vorbildern nachempfunden sind.
So erleben Kinder hautnah, wie früher gebaut wurde – aktiv, kreativ und mit viel Freude am Tun.
Das erwartet Euch 2026:
3. Mai: Eröffnung der Sommersaison – ab jetzt wird wieder draußen gebaut!
14. Juni: Transport und Mobilität
19. Juli: Werkzeug im Fachwerkbau
16. August: Flößen und Floßbau (nur mit Anmeldung)
20. September.: Metall im Hausbau
Neu!
Bauspaß am Mittwoch, am letzten Mittwoch im Monat, jeweils 15.30 – 17 Uhr:
27. Mai, 24, Juni, 29. Juli, 26. August
Die Digitale Kinderbauhütte:
8. Februar und 11. Oktober
Im Winterhalbjahr bringt die Kinderbauhütte in digitaler Form Kindern ab 8 Jahren die regionale Baugeschichte näher. Kinder können dort exklusiv unser Computerspiel “Baumeister Winni” ausprobieren. Außerdem gibt es eine digitale Schnitzeljagd.
Hintergrund
Beim Bau des Winsener Schlosses wurde eine Anzahl von Handwerkern aus der weiteren Umgebung eingesetzt. Bauliche Herausforderungen wie beispielsweise eine Pfahlgründung, die aufgrund der feuchten Umgebung zum Bau des Schlosses notwendig war, konnte nicht unbedingt von örtlich ansässigen Handwerkern ausgeführt werden. Daher wurden Fachleute auch aus weiter entfernten Gegenden angeworben und eingesetzt. Diese siedelten sich in der Umgebung der Baustelle an und errichteten Hütten zum Leben und Arbeiten.
Museumspädagogisches Konzept
Kinder sollen durch fachliche Anleitung und praktische Übungen einen ersten Einblick in die Baugeschichte Norddeutschlands bekommen. Marstall, Schloss und weitere Gebäude in der Winsener Innenstadt sowie im bäuerlichen Umfeld der Dörfer werden als Beispiele regionaler Baukultur näher betrachtet und so Wissen beispielsweise über Fachwerk und Ziegelsteine vermittelt.
Bei allen Veranstaltungen erhalten die Kinder viel Zeit zum eigenen Ausprobieren und selber machen – zum Beispiel wird historisches Werkzeug nicht nur gezeigt, sondern kann auch genutzt werden, verschiedene Fachwerkmodelle können zusammengesteckt und Mauern mit Ziegeln in kindgerechter Größe selbst errichtet werden. So wird durch viel Praxis regionale Geschichte greifbar und zum Erlebnis.
Hierbei erhalten wir Unterstützung durch regionale Handwerksbetriebe, so dass Einblicke in die Gewerke des heutigen regionalen Bauens möglich sind.
Projektfilm über die Kinderbauhütte auf Wanderschaft
Vielen Dank an unsere Förderer:
Vielen Dank an unsere Unterstützer:
Unser buchbares Angebot
Video: Britta Flöring
Schul- und Kindergartenprogramme
Je nach Alter und Interesse kann sich mit den regionalen Baustoffen Lehm, Ziegel oder Holz beschäftig werden. Für ältere Kinder eignet sich unser „Gesamtangebot“: hier werden Arbeitsgruppen gebildet, die jeweils ein Handwerk ausprobieren und ihre Ergebnisse den anderen vorstellen.
Geburtstage für Jungs und Deerns
Die Kinderbauhütte exklusiv für das Geburtstagskind und seine Gäste: die Kinder werden zu Kinderbaumeistern „ausgebildet“ und können sich für ihr Werkstück ihre Lieblingstechnik aussuchen – ein persönliches Diplom gibt es natürlich auch!
Museum vor Ort
Wir fahren in soziale Einrichtungen in Winsen und Umgebung und machen unsere Bauhütte auch dort erlebbar. Je nach Lust und Laune kann altes Werkzeug ausprobiert, gehämmert und gesägt oder mit Lehm gearbeitet werden.