September, 2026
30Sep16:0017:30Führung: Schlossturm mit der Ausstellung "Reformation und Glaubenskrieg"



Informationen
Kommen Sie mit auf eine Führung in den Schlossturm mit der Ausstellung "Reformation und Glaubenskrieg". Die Schlosskapelle und der Schlossturm des wunderschönen Winsener Schlosses sind nur im Rahmen einer Führung zugänglich.
Informationen
Kommen Sie mit auf eine Führung in den Schlossturm mit der Ausstellung "Reformation und Glaubenskrieg".
Die Schlosskapelle und der Schlossturm des wunderschönen Winsener Schlosses sind nur im Rahmen einer Führung zugänglich. Im Wehrturm des Schlosses ist eine Dauerausstellung des Museums eingerichtet, die sich mit der Zeit der Reformation und dem Glaubenskrieg beschäftigt.
Die Führung kostet 6 € für Erw., Kinder bis 18 Jahre und Mitglieder des Heimat- und Museumsvereins haben freien Eintritt.
Achtung! Die Anzahl der Teilnehmer ist beschränkt. Karten sind im Vorverkauf an der Museumskasse erhältlich.
Näheres zur Ausstellung: Lange Zeit und auch noch um 1600 bestimmten die jeweiligen Landesherrscher die Religion ihrer Untertanen, was für das Fürstentum Braunschweig-Lüneburg ab 1529 eine weitgehende Beseitigung des alten Glaubens bedeutete. Was dies für das in Winsen ansässige Franziskanerkloster hieß, erfahren Interessierte unter anderem während der Führung. Bewegungen der katholischen Kirche zu einer Rekatholisierung nahmen auch Einfluss auf den norddeutschen Raum. Die Diskurse der Protestanten mit der katholischen Kirche und die gleichzeitige Verzahnung mit politischen Interessen mündeten 1618 in den Dreißigjährigen Krieg, in dessen Verlauf auch Winsen nicht verschont blieb. Waffen aus dieser Zeit und Dokumente aus der Kriegsführung sind Teil der Ausstellung. Zur Schlosskapelle: Eine bekennende Lutheranerin war auch Herzogin Dorothea, die 1593 das Schloss bezog. Sie baute ihren neuen Wohnsitz aus und ließ die Kapelle neu gestalten. Das theologische Deckenprogramm der Kapelle gibt ein Zeugnis ihres Glaubens. Ilona Johannsen erläutert im Rahmen der Führung auch die Gestaltung der Deckenfresken.
Näheres zur Ausstellung: Lange Zeit und auch noch um 1600 bestimmten die jeweiligen Landesherrscher die Religion ihrer Untertanen, was für das Fürstentum Braunschweig-Lüneburg ab 1529 eine weitgehende Beseitigung des alten Glaubens bedeutete. Was dies für das in Winsen ansässige Franziskanerkloster hieß, erfahren Interessierte unter anderem während der Führung. Bewegungen der katholischen Kirche zu einer Rekatholisierung nahmen auch Einfluss auf den norddeutschen Raum. Die Diskurse der Protestanten mit der katholischen Kirche und die gleichzeitige Verzahnung mit politischen Interessen mündeten 1618 in den Dreißigjährigen Krieg, in dessen Verlauf auch Winsen nicht verschont blieb. Waffen aus dieser Zeit und Dokumente aus der Kriegsführung sind Teil der Ausstellung. Zur Schlosskapelle: Eine bekennende Lutheranerin war auch Herzogin Dorothea, die 1593 das Schloss bezog. Sie baute ihren neuen Wohnsitz aus und ließ die Kapelle neu gestalten. Das theologische Deckenprogramm der Kapelle gibt ein Zeugnis ihres Glaubens. Ilona Johannsen erläutert im Rahmen der Führung auch die Gestaltung der Deckenfresken.
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Wann
(Mittwoch) 16:00 - 17:30