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Museumsinsel Stöckter Hafen

Vom Land auf die Elbe

Der Transport von Waren über den Wasserweg war von großer Bedeutung. Die Luhe und die Ilmenau waren für die Region wichtige Wasserstraßen Richtung Elbe und dann weiter nach Hamburg. Sie waren aber nur für kleiner Schiffe befahrbar. Anlandeplätze für größere Elbschiffe und Dampfschiffe lagen vor dem Neubau des Stöckter Hafens entlang der Elbe, unter anderem in Hoopte. 

Der Hafen Stöckte

Der Stöckter Hafen wurde 1886 zum gewerblich genutzten Hafen ausgebaut. Bis 1983 war er als öffentlicher Hafen gewidmet. Seither ist er privatisiert. Bis Ende des 20. Jahrhunderts wurden hier Waren für die Winsener Fabriken und Firmen umgeschlagen und viele Gemüseschiffe starteten von hier zum Hamburger Großmarkt. Heute sind die Kräne abgebaut und die Lagerhallen umgewidmet. 

Schiffbau und Werften

Entlang der Elbe gab es mehrere Schiffszimmereien, die kleinere Schiffe bauten. Drei Werften waren hier seit dem 19. Jahrhundert von größerer Bedeutung: die Werften Schmidt und Stüven in Hoopte und die Werft Eckhoff am Stöckter Hafen. Eckhoff ist die letzte aktive Werft in der hiesigen Elbmarschregion.    

Der Ilmenaukanal

Rund um die Ilmenau gab es immer wieder Überschwemmungen nach starken Regenfällen oder Schneeschmelzen. Das Land hat kaum Gefälle zur Elbe und liegt sehr niedrig. Das Wasser floss dadurch nur sehr langsam zur Elbe ab und staute sich im Land.

Der Bau des Ilmenaukanals ab 1886 mit neuen Deichen löste das Problem.

Ilmenau-Schleusen und -sperrwerk

Führte die Elbe Hochwasser oder drohte eine Sturmflut, drang das Wasser der Elbe über die Flussläufe ins Landesinnere. Deichbrüche und Überschwemmungen drohten. Der Bau von Sperrwerken schützt das Binnenland. Sie liegen an den Mündungen der Flüsse in die Elbe und sind Teil des Küstenschutzes.

Die fünf Museumsinseln

An fünf Orten in der Elbmarsch sind (ab Mai 2023) “Museumsinseln” – kleine Außenstellen des Museums im Marstall – installiert. An den dortigen Infotafeln erfahren sie Wissenswertes zur Geschichte und Kultur der Elbmarsch. Das Leben an und mit dem Wasser ist dabei ein zentrales Thema. 

Die einzelnen Standorte können Sie unten anwählen.

Thematische Gliederung

Was ist das Besondere an der Region der Elbmarsch? Die Elbe und ihre Nebenflüsse prägen seit jeher das Leben und die Kultur der Marschenregion zwischen Seevetal und Bardowick. Informieren Sie sich auf den folgenden Seiten – thematisch geordnet – über geschichtliche Hintergründe, über Charakteristika dieser Region und vieles mehr… 

25 Entdeckerorte

Die 25 Entdeckerorte der Diekkultur, die in der Elbmarsch aufgestellt sind, informieren Sie vor Ort über regionale Besonderheiten. Wie die Museumsinseln dienen Sie Ihnen dazu, die Elbmarsch besser kennen zu lernen und zu verstehen.

Über den Link werden Sie weitergeleitet zur Seite “Diekkultur”, die unabhängig vom Museum geführt wird.

Die fünf Museumsinseln

Museumsinsel Laßrönne

Die Museumsinsel Laßrönne thematisiert im Schwerpunkt das Thema Deich. Sie liegt direkt am Elberadweg und gibt Ihnen spannende Informationen zum Deichbau und zur Deichunterhaltung. Während

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